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  • 08.11.2022

    Rämi im Rämi geschlagen

    Trotz schwachem Start und Verletzungspech bezwingen unsere Herren 1 den VBC Rämi im Uniquartier-Derby am Montagabend 1:3.

    Rämi blockte gut und spielte im Angriff clever. Spada war in vielen Elementen nicht präzise genug, konnte zwar mit harten Smashes punkten, aber leistete sich zu viele unerzwungene Fehler: Defensivspieler behinderten sich gegenseitig, Aufschläge und selbst Gratisbälle landeten hinter dem Feld, Angriffe an der Antenne, und vom Block tropfte der Ball in die falsche Richtung.

    Mit einem Doppelwechsel versuchte Spada in der zweiten Hälfte, die Bremse zu lösen, aber kurz darauf verletzte sich Beat bei einem Kurzangriff. Der Satz war gelaufen, aber mit ein paar guten Aktionen konnten sich die Spadisti zumindest nochmals ins Spiel bringen.

    Ab dem zweiten Satz musste Petr in der Mitte aushelfen, wie schon im Cupspiel vom Freitag. Das klappte zumindest im Block recht gut und später kamen auch ein paar Angriffsbälle dazu.

    Im Service konnte Spada jetzt mehr Druck aufbauen, und weil die Offensive der Gegner besser lesbar wurde, mehr Bälle blocken und verteidigen. Defensivarbeit war an diesem Abend aber vor allem Rämis Stärke: Ihr Libero, und auch die anderen Feldspieler kratzen Bälle vom Boden und neutralisierten harte Angriffe, ohne dass sie an die tiefe Hallendecke spickten. Es gelang ihnen jedoch nicht oft genug, die geretteten Bälle im Gegenangriff zu verwerten.

    Die Ballwechsel wurden länger und das Heimteam steuerte nun auch Eigenfehler bei. Gefühlt etwas mehr als Spada, die zum 1:1 ausglichen und im dritten Satz endlich gelöster aufspielten. Rämi konnte über ein paar der Big Points jubeln, Spada staubte kühl die schnellen Punkte ab, auch die hässlichen, und holte den Satz mit deutlichem Vorsprung (16:25).

    Schön war das Spiel auch im vierten Satz nicht anzusehen. Die Eigenfehlerquote beider Teams lag noch immer hoch. Aber Spada strahlte mehr Zuversicht aus und bestimmte das Tempo, während Rämi im Zuspiel und der Mitte neue Spieler ins Rennen schickte. Am Schluss wurde es nochmals richtig eng.

    Spada war im Vorteil, schob dann aber einen Gratisball und einen Angriff ins Aus zum 23:23. Dann blockte Petr die Spadisti zum Matchball, den Rämi im Gegenangriff abwehrte (24:24). Ein Sideout mit einem José-Kracher und ein zweiter Gegenangriff mit Martins Finte hinter den Block beendeten endlich das Spiel: drei Punkte für Spada.

    VBC Rämi - Spada – 1:3 (25:19, 22:25, 16:25, 24:26)