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  • 16.12.2021

    Schmerzhafter Erfolg gegen Stäfa

    Mit einem 1:3 Auswärtssieg beendet unser Herren 1 die Vorrunde ohne Matchverlust. Aber in Stäfa lief längst nicht alles so, wie man es sich gewünscht hatte.

    Zu Spielbeginn fehlte bei Spada der Fokus: Kurz zuvor hallten noch Schmerzensschreie durch die Halle – jetzt kümmerten sich draussen in der Garderobe Rettungssanitäter um den am Knie verletzten Rolf. Stäfa überraschte mit einem starkem Service und guten Blocks, ging schnell in Führung, und baute diese bis zum 20:9 aus. Bei Spada passte nichts zusammen: Service- und Netzfehler wechselten sich ab, verunglückte Annahmen und Angriffsversuche... Ärger hing im Raum.

    Mit einem Timeout und einem Spielerwechsel, initiierte Spielertrainer Martin, eine Kurskorrektur. Es ging längst nicht mehr darum, den Satz zu gewinnen, aber man musste wieder ins Spiel finden. Mit einer Mischung aus Disziplin und starken Einzelaktionen gelang dies so gut, dass der Satz nur mit 25:21 verloren ging.

    Die wiedergefundene Dynamik konnten die Spadisti in den zweiten Satz tragen und sich eine 3:11-Führung herausspielen. Dann holte sie der zweite Schock des Abends ein: Mittelblocker Vinc landete nach einem Block auf dem Fuss eines übertretenden Stäfa-Angreifers und musste sich mit einem zumindest verstauchten Knöchel auswechseln lassen.

    Zwei frisch verletze Spieler, zwei Spieler, die wegen Krankheit und Rekonvaleszenz nicht angereist waren: Acht Spieler waren bei Spada übrig. Bei Stäfa waren deren zwölf einsatzbereit und ihre Bank machte lautstark Stimmung, unterstützt von einem trommelnden Zuschauer.

    Trotzdem ging Satz zwei an Spada und ebenso der dritte und vierte. Stäfa verteidigte gut und konnte sich mit einem erfahrenen und einem jungen Talent auf den Aussenpositionen immer wieder durchsetzen. Aber es reichte dennoch nicht mehr für einen Satzgewinn. Einige Spielerwechsel, besonders im vierten Satz, liessen auch vermuten, dass dies gar nicht das Ziel des Stäfa-Coachs war.

    Spada hat sich die drei Punkte hart erkämpft, aber zwei Spieler vorerst verloren: keine tolle Bilanz für diesen vorweihnachtlichen Mittwochabend. Wir wünschen Rolf und Vinc gute Besserung und hoffen, dass sie bald wieder fit sind.

    1:3 (25:21, 19:25, 23:25, 18:25)