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  • 06.03.2022

    Ein neues Herren 2

    Spada gewinnt gegen Voléro 3:0 mit einer starken Vorstellung. Langsam nähert sich die Leistung dem Potential dieser Mannschaft an.

    Natürlich: Wenn der Letzte deutlich gegen den Zweitletzten gewinnt, ist das noch keine Sensation. Aber es ist bemerkenswert, wie das Team am Samstag in der Irchel Halle auftrat, verglichen mit früher...

    Die Abstimmung zwischen Block und Verteidigung ist deutlich besser, im Angriff werden Bälle versenkt statt getätschelt - und gelegentliche Fehler werden weggesteckt, statt an der Frustspirale zu drehen. Spada ist präsenter uns strahlt eine Spielfreude aus, die ansteckend wirkt.

    Einfach war der Erfolg gegen Voléro jedoch nicht. Die jungen Spieler brachten viel Energie mit und feierten ihre Punktgewinne lautstark. Das Spiel war über weite Strecken ausgeglichen. Dass die Spadaner in der Endphase der Sätze aufdrehen und sich durchsetzen konnten, spricht für ihre gute Form.

    Den ersten Satz holten sie sich 25:23, den zweiten 26:24. Mehrfach waren sie mit den Entscheidungen der Schiris nicht ganz einverstanden und liessen eimal gar einen Protest ins Matchblatt eintragen.

    Im dritten Satz ging Voléro in Führung. Spada, mit neuen Einwechslungen von der gut ausgeglichenen Bank, drehte den Spiess beim 11:11 um und zog mit einer Serie bis zum 17:11 in Front. Voléro holte nochmals auf. José, der wegen einer Verletzung diesmal als Coach agierte, schärfte seinen Jungs im Timeout nochmals ein, dass sie jetzt nicht locker lassen durften.

    Ein Servicefehler von Voléro, nochmals eine umstrittene Schiri-Entscheidung. Dann drückte Mittelblocker Rolf einen verteidigten Ball von der Netzkante ins kurze Eck. Mit 25:21 war es vollbracht. Drei Punkte für Spada!

    Die Aufholjagd ist also lanciert. Spada ist nicht mehr das Schlusslicht, und es bleiben noch vier Matches, mit Gegnern, von denen mindestens drei klar in Reichweite liegen, wenn man die Leistung vom Samstag verstetigen kann. Am 12. März wartet der KSC Wiedikon.

    3:0 – 25:23, 26:24, 25:21