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  • 11.11.2022

    Oha OTA – Herren 1 erneut erfolgreich

    In Thalwil holt sich Spada am Donnerstagabend verdient den dritten Sieg in Folge.

    OTA spielte zu Beginn clever, spreizte ihre Offensive zwischen Kurzangriff und zügigen Pässen an die Antenne. Ihr Block entschärfte viele hart geschlagene Bälle, die sie dann wieder aufbauen konnten. Statt Kracher suchten ihre Angreifer öfter die Tiefe des Feldes oder das Blockaus.

    Eine Vorentscheidung fiel am Ende des ersten Satzes. OTA verlor bei 24:23 den Satzball durch eine Schiedsrichterentscheidung: Blockout oder Out? Der Schiedsrichter entschied auf Aus und damit für Spada.

    Nach einer kurzen, hitzigen Debatte geschahen im Adrenalinrausch bizarre Ballwechsel: Servicefehler Spada. Beim zweiten Matchball für OTA landete ein Spada-Angriff im Aus, aber die Schiedsrichterin sah eine Netzberührung von OTA. Erneute Diskussionen.

    Bei 25:25 verteidigte Spada und kam zum Gegenangriff, der Pinball-artig vom OTA-Verteidiger einem Mitspieler ins Gesicht und zu Boden spickte. Dann fackelte Spada nicht lang und verwertete den ersten Satzball zum 25:27.

    Zum Heimvorteil von OTA gehörte, dass in der Schwekrüti-Halle das Feld für die Spadisti gefühlt 30cm zu kurz war. Immer wieder landete der Service hinter der Linie. Für den OTA-Service hingegen schien das Netz zu hoch. In Servicefehlern schlugen sie Spada an diesem Abend 12:6.

    Schweikrüti bedeutet auch: Verteidiger und Zuspieler müssen sich vor den orangen Lüftungsrohren in Acht nehmen, die von der ohnehin tiefen Hallendecke herunterhängen. Entsprechend oft wurde das Aus-nach-oben abgepfiffen.

    Insgesamt war Spada die kompaktere Mannschaft, die auch auf der Bank noch gute Optionen hatte. OTA verblüffte hin und wieder, wenn sie aussichtslose Bälle verteidigten, so dass die verfrüht jubelnden Spadisti nochmal und nochmal Anlauf holen mussten. Am Schluss war die Kill-Quote bei Spada dennoch besser.

    Satz zwei war mit 22:25 noch relativ eng, nach einer Service-Aufholjagd von OTA. Im dritten Satz liessen deren Konzentration und Kräfte aber spürbar nach, so dass Spada das Match mit 18:25 beenden konnte.

    Spada, der Aufsteiger in die 2. Liga, steht nach vier Spielen unerwartet auf Platz eins der Tabelle, die jedoch noch nicht sehr aussagekräftig ist: Die anderen Teams haben ein bis zwei Matches weniger gespielt. Voléro hat als einziges Team noch keine Niederlage auf ihrem Konto.

    Morgen Samstag spielen unsere Herren 1 um 13: 30 Uhr daheim gegen Wetzikon.

    OTA - Spada – 0:3 (25:27, 22:25, 18:25)