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  • 25.08.2025

    Mehr Spielfluss, Freiheit und Fair Play

    Wenn Ende September die Saison 25/26 startet, gelten neue Regeln für Aufstellung, Sichtblock und Doppelberührungen.

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    Der Mittelblocker, der den verteidigten Ball mit wenig Eleganz auf die Aussenposition schiebt, kriegt wohl noch Zoff mit seinem Zuspieler – aber keinen Pfiff mehr vom Schiri.

    Beim "oberen internen" Zuspiel, werden Doppelberührungen kaum mehr geahndet. Das steht zwar nicht im neuen Regeltext, aber die Schirs sind angewiesen, die Regel so auszulegen, damit mehr Spielfluss entsteht. Als intern gilt das Zuspiel, wenn der Ball zum eigenen Spieler gespielt wird und nicht zum Gegner.

    Wenn der Ball beim Zuspiel zwischen den Händen durch rutscht und mit dem Kopf gespielt wird, oder wenn die Patschehändchen den Ball zu offensichtlich hintereinander berühren, wird dies weiterhin abgepfiffen. Auch Werfen oder Halten bleibt verboten.

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    Vor dem Satzbeginn stellen sich die Spielenden nach wie vor gemäss Positionsblättchen aufs Feld. Danach aber haben sie mehr Freiheiten: Neu darf das aufschlagende Team vor dem Anpfiff beliebig die Positionen wechseln. Das annehmende Team muss damit auch nicht bis zum Schlagen des Balls warten, sondern darf sich schon nach dem Service-Anwurf neu formieren.

    Ansonsten bleiben die Rotationsregeln bestehen: Am Netz dürfen nur die richtigen drei Spielenden blocken und angreifen. Und natürlich muss auch die Spielerin aufschlagen, die an der Reihe ist.

    Der Sichtblock wird uns in den nächsten Monaten abgewöhnt: Die Hände dürfen nicht höher als der Kopf gehalten werden, bis der Ball das Netz überquert hat.

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    Dass mehrere Spielende eng neben- und hintereinander stehen, um der Annahme die Sicht auf den Service und die Flugbahn des Balles zu nehmen, wird nicht mehr geduldet.

    Bereits vor dem Aufschlag kann von der ersten Schiedsperson eine Ermahnung erfolgen, weiter auseinander zu stehen. Es wird interessant, wie streng diese Regel ausgelegt wird, und wie die Teams sich im Sinne des Fair Play verhalten.

    Schiris und Spielende müssen in den ersten Wochen der Meisterschaft etwas umdenken und sich an die neuen Regeln und Auslegungen gewöhnen.

    Mit Sicherheit werden auch taktische Varianten ausprobiert. In der Annahme kann die Libera nach dem Anwurf auf die zentrale Annahmeposition wechseln, um mehr Fläche abzudecken. Auch die Rückraumangreifer können sich früher in Position bringen. Und vielleicht wird es tatsächlich Teams geben, die ihren Mitten etwas Zuspielverantwortung übertragen.