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  • 28.01.2026

    Duell der Aufsteiger: Wädi revanchiert sich

    Im Heimspiel hatten sich unsere Zweitligaherren 3:2 durchgesetzt. Am Montag verlieren sie in Wädenswil ganz knapp im Tiebreak.

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    Nach dem ersten Satz hätten wohl nur wenige der rund 15 Zuschauenden noch auf Wädivolley gesetzt. Mit 25:15 hatte Spada ein leichtes Spiel. Wädivolley machte viele Fehler, nahm schlecht an und scheiterte mehrfach am Spadablock.

    Wädi kam aber auf Betriebstemperatur und schaffte den Ausgleich. Danach blieb es eng bis zum Schluss.

    Die Spadisti waren mit einem reduzierten Kader angereist und hatten kaum Wechseloptionen. Auf der Aussenposition musste Juri von Beginn weg Verantwortung übernehmen — und er machte seine Sache gut.

    In der Mitte fand das Heimteam ein Rezept, um Spadas Durchschlagskraft zu reduzieren. Umgekehrt kam ihr Zuspieler oft und überraschend mit seinen Mittelangreifern zum Erfolg.

    Den Unterschied in dem 2h 14min langen Kräftemessen machte laut Spada-Coach Martin die Leistung in Service und Annahme. Während Spada zu Beginn Asse schlug und beim gegnerischen Aufschlag wenig gefordert war, bauten sie im Verlauf ab, während Wädi zulegte.

    Dass Spada weniger präzise annahm, wirkte sich auf den Spielaufbau aus. Dazu kamen ein paar Missverständnisse, die zeitweise auf die Moral schlugen.

    Im vierten Satz kam Spada mit einem Setter-Drop zum Matchball beim Stand von 27:28. Wädi nahm schwach an, ihr Zuspieler forcierte aber seinen Mittelspieler, der viermal nicht schlagen konnte, sondern den Ball irgendwie übers Netz fingerte. Im Gegenangriff scheiterte Maciej mit einem eng gestellten Ball am Block. Zwei Punkte später jubelte Wädi über den Satzgewinn.

    Statt der drei Punkte, gab es nur einen für Spada: Im Tiebreak, beim zweiten Matchball recycelten die Wädenswiler einen Angriff durch die Mitte. Dann prallte ihr Aussenangriff vom Spada-Block an die Seitenwand zum 15:13.

    Spada liegt nun auf Rang 7, einen Punkt vor Wädivolley. Beide Aufsteiger müssen sich Sorgen um den Abstieg machen. Wer am Schluss auf Rang 8 liegt, spielt Barrage mit den Zweitplatzierten aus der 3. Liga. Rang 9 und 10 steigen direkt ab.

    Im Februar fahren unsere Zweitligaherren zweimal nach Einsiedeln, mit der Mission, den Dritt- und Viertplatzierten irgendwie Punkte abzunehmen.

Tabelle

Stand 26.02.26 — 10:02 Uhr
1. Voléro Legends1336
2. Wetzikon 1331
3. Einsiedeln 1429
4. Einsiedeln 1324
5. KSC Wiedikon 1117
6. RTG Volley Talents Rapperswil Jona1317
7. Spada 1314
8. Wädivolley 1313
9. Volley Uster139
10. Züri Unterland 122