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  • 20.12.2021

    Kurzer Besuch vom VBC Wittenbach

    Gegen Tabellenleader Wittenbach mussten unsere Erstliga-Damen nicht gewinnen. Aber auch nicht so verlieren.

    Gerade mal 57 Minuten reine Spielzeit brauchten die St. Gallerinnen, um Spada 0:3 abzufertigen. Das ist in der 1. Liga selten. Schon das Hinspiel war ein 3:0, aber diesmal fielen die Satzresultate noch deutlicher aus, mit insgesamt nur 40 Spada-Punkten in drei Sätzen.

    Wie so oft schwächelte Spada zum Spielbeginn. Nervosität war eigentlich unnötig. Es war klar, dass die Favoritinnen auf der anderen Seite standen. Die Aussenseiterrolle kann befreiend wirken. Kann.

    Unseren Damen unterliefen einige direkte Annahmefehler. Wenn der Ball im Spiel blieb, musste Zuspielerin Mirjam oft weit laufen: Entsprechend eingeschränkt waren ihre Optionen. Draussen wartete bereits der Wittenbacher Block, der von Beginn weg punktete und die Spada-Spikerinnen ins Grübeln brachte.

    Während Spada haderte, zogen die Wittenbacherinnen ihr Spiel durch: stabil und abgebrüht in Standardsituationen, mit Spielfreude und kreativen Lösungen bei längeren Ballwechseln. Zuspielerin Birchler verteilte die Bälle mit viel Übersicht und schnellen Fingern.

    Wittenbach hätte noch einen Gang zulegen können, wurde aber kaum gefordert. Coach Costa hatte von Beginn weg Umstellungen in der Aufstellung gemacht: Lenka spielte Aussen statt Diagonal, einige Spielerinnen, die bisher selten eingesetzt wurden, konnten Spielerfahrung sammeln.

    Die lange Vorrunde mit den zusätzlichen Matches im Schweizercup haben den Spadanerinnen viel abverlangt. In den letzten beiden Matches zeigten sie sich erschöpft, nachdem davor vieles besser geklappt hat, als man das von den Aufsteigerinnen erwarten durfte.

    Die Spielpause über die Festtage haben sie sich so oder so verdient. Im Januar können unsere Damen den Fokus hoffentlich neu finden und wieder mit Energie und Spass ins Rennen steigen. 0:3 (14:25, 13:25, 13:25)