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  • 23.01.2022

    Eine Lektion vom Nachwuchs

    In Kloten unterliegen unsere Erstliga-Damen der Volleyball Academy Züri 3:0. Das junge Team stösst verdient in die Top-Drei der Tabelle.

    Auf dem Papier sprach schon vieles für die Academy, aka Damen 1 von Zürich Unterland. Das Team aus selektierten 17- und 18-jährigen Nachwuchshoffnungen absolviert neun Trainingseinheiten pro Woche und ist Spada auch bei der durchschnittlichen Körpergrösse voraus.

    Spada hatte viele gute Aktionen und auch ein paar ermutigende Serien, aber es gelang nicht, die Leistung konstant hoch zu halten. Die meisten Spada Spielerinnen, die zuvor durch Krankheit und Verletzungen ausgefallen waren, waren wieder präsent, aber noch nicht alle fit genug.

    Der erste Satz verlief ausgeglichen mit vielen Führungswechseln. Spada punktete zum 18:18-Gleichstand. Danach ging plötzlich nichts mehr.

    Mit einer konsequenten Servicestrategie, sauber gestellten Blocks und guter Risikoauswahl im Gegenangriff, holte sich die Academy sieben Punkte in Folge und den Satz 25:18.

    Den zweiten Satz eröffnete Spada mit mehr Punch im Angriff und am Service. Rasch lagen sie drei Punkte in Führung und erhöhten dann im Verlauf auf 7:14. Die Trainerbank von Zuzu reagierte mit Wechseln und einem Timeout, worauf das Heimteam bald ein paar Punkte zum 15:20 gut machen konnte.

    Beim 19:23 hätte man noch davon ausgehen können, das der Satz an Spada ginge. Aber erneut konnte die Academy im richtigen Zeitpunkt Gas geben: Direkte Servicepunkte, Kills, Spada-Angriffe ins Seitenaus. Spada wurde auf dem letzten Meter eiskalt überholt und verlor den Satz 25:23.

    Ratlosigkeit bei Spada. Trainer Consti und Luca versuchten ihre Spielerinnen neu zu motivieren. Im dritten Satz konnte Spada anfangs noch mithalten.

    Einer kurzen Führung zum 5:6 folgte dann aber eine 7-Punkte-Serie von Zürich Unterland, die vor allem auf der Aussenposition beliebig punkteten.

    Zwar waren die Spada-Blocks gut gesetzt. Die Verteidigung stand aber oft suboptimal und konnte zu wenig Bälle im Spiel halten.

    Das Match und die drei Punkte gehen verdient an das Nachwuchsteam. Schade, dass Spada ihre Chance im zweiten Satz nicht packen konnte.

    Das Team hat Nachholbedarf in der Abstimmung von Block und Verteidigung. Bis zum Heimspiel gegen Jona am nächsten Samstag, wird daran bestimmt noch gearbeitet. Gegen den TSV, auf dem zweitletzten Tabellenplatz, darf sich Spada keine Patzer erlauben, um die Position (aktuell 6. von 12) im Mittelfeld zu halten.

    3:0 – 25:18, 25:23, 25:18