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23.02.2026
Gordola chancenlos
Im Fluntern-Heimspiel holen sich unsere Erstligadamen sichere drei Punkte. Zwei junge Spada-Talente kommen zu ihrem ersten Einsatz.

Spada machte von der ersten Minute weg mächtig Druck. Die jungen Tessinerinnen wirkten verunsichert, machten Fehler in der Annahme und kamen kaum zu einem normalen Spielaufbau.

Unsere Damen spielten grundsolide. Maria schien sich in ihrer Rolle als Zuspielerin zunehmend wohl zu fühlen. Sie setzte ihre Angreiferinnen gut in Szene und diese hackten freudig drauf, wenn sich der Gordola-Block nicht rechtzeitig formierte.

Mit 25:8 war der erste Satz rasch entschieden. Danach kam Gordola etwas besser ins Spiel. Mit stabileren Annahmen und guten Aktionen in der Verteidigung konnten sie Spada ein paar Punkte abnehmen.

Gordola spielte mit spezialisierten Liberas: Eine verteidigte meistens beim eigenen Service, die andere kam überwiegend für die Annahmen aufs Feld. Bei Spada war Libera Lena, alleine auf ihrer Position, universell im Einsatz: Auch ihre Pässe durften sich sehen lassen.

Coach Costa hatte für diese Begegnung zwei neue Spielerinnen aufgeboten: U20-Zuspielerin Mirabelle und Diagonalspielerin Lena (sonst beim Damen 2) durften ihr Erstligadebut feiern. Beide wurden mehrfach eingewechselt.


In der zweiten Hälfte des dritten Satzes waren gleich drei Spada-Juniorinnen auf dem Feld. Gwendolin ist seit Saisonstart immer wieder mit dabei. Die Mittelblockerin stoppte am Sonntag einige der gegnerischen Angriffe.

Die erfahrenen Spielerinnen sassen gegen Satzende jeweils auf der Bank und konnten sich ausruhen. Selbst in dieser Phase erzeugte Gordola zu wenig Gegendruck, um Rückwechsel zu erzwingen.

Immerhin nahmen es die Tessinerinnen mit Humor, wenn bei ihnen nicht alles so lief, wie es ihr Coach gern gesehen hätte. Der klare Spielverlauf riss die rund 35 Zuschauenden in der ASVZ-Halle beim Zoo nicht von den Bänken. Szenenapplaus gab es gelegentlich, wenn in der Defensive gezaubert wurde, oder wenn Spadas Sonja einen Ball ins Feld knallte.

Gordola liegt weiterhin auf dem zweitletzten Tabellenplatz, könnte mit etwas Glück aber noch Volley Luzern einholen, um in die Barrage zu gelangen. Gordola und Luzern spielen beide noch gegen Schlusslicht Stabio und gegeneinander.

Mit den drei Punkten liegt Spada nun wieder auf dem 5. Rang, punktgleich mit Neuenkirch. Unsere Damen haben aber ein Spiel mehr gewonnen, nämlich 11 von 19.
Nächsten Sonntag reist erneut ein Team aus dem Tessin nach Zürich. Im ASVZ Sport Center Irchel treffen unsere Damen dann in ihrem zweitletzten Heimspiel auf Lugano, das sie in der Vorrunde 3:0 schlagen konnten.
Spada D1 |
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SAG Gordola |
| 2 | Siege | 0 |
| 6 | Sätze | 1 |
| 177 | Punkte | 132 |
seit November 2025
Tabelle
| 1. | Sursee | 19 | 53 |
| 2. | FC Luzern | 19 | 49 |
| 3. | Kanti Baden | 19 | 44 |
| 4. | TV Lunkhofen | 19 | 38 |
| 5. | Spada | 19 | 32 |
| 6. | VB Neuenkirch | 19 | 32 |
| 7. | Bellinzona Volley | 19 | 31 |
| 8. | Volley Lugano | 19 | 26 |
| 9. | Volley Luzern | 19 | 14 |
| 10. | NNV Eaglets Volley Aarau | 19 | 11 |
| 11. | SAG Gordola | 19 | 10 |
| 12. | SFG Stabio | 19 | 2 |